Wolfgang Alexander

Wolfgang_AlexanderWolfgang Alexander, der am 11. Februar 1926 in Stettin geboren wurde und am 25. Januar 1988 in Göttingen starb, war lange Jahre verantwortlicher Redakteur der "Göttinger Monatsblätter", einer ständigen Beilage des "Göttinger Tageblattes".

Die Liebe zu seinem Beruf, das Interesse an seiner Wahlheimat und vor allem die Tatsache, dass mit seinem Leben die aus Pommern stammende Familie enden würde, veranlassten ihn, noch kurz vor seinem Tode sein Vermögen in eine Stiftung einzubringen und ein Kuratorium zu bestimmen.

Festrede über Wolfgang Alexander

von Detlef Johannson, gehalten als Festvortrag zur Preisverleihung am 16.2.2009

Es mag vor 35 Jahren gewesen sein, um die Zeit der späten Nachmittagsstunden eines schönen Sommertages, als Wolfgang Alexander einen Kasten Bier in die Redaktion des Göttinger Tageblatts schleppen ließ. Die verdutzten Gesichter der Kolleginnen und Kollegen quittierte er mit der Kurzen Bemerkung: Torte kommt noch.

Fast noch schroffer nahm sich seine Antwort auf die nahe liegende Frage nach dem Grund für die überraschende Bewirtung der Redaktion aus: „20 Jahre abbes Bein“. Das müsse ja wohl gefeiert werden. Sprach’s und ließ keinen Zweifel an seiner Erwartung aufkommen, dass sich jeder dem guten Zweck unterzuordnen habe – bis zum letzten Tropfen.

Diesem Wunsch haben wir folgsam entsprochen. Etwas Torte hat die Feier im Redaktionskühlschrank bis zum nächsten Tag überdauert.

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Die Göttinger Monatsblätter

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Die Göttinger Monatsblätter waren eine ständige Beilage im Göttinger Tageblatt, die in 131 Nummern erschien. Die erste Ausgabe kam im MÄrz 1974 heraus, im Dezember 1984 wurde die Beilage eingestellt. Wolfgang Alexander war der verantwortliche Redakteur für die Göttinger Monatsblätter.