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Zuletzt aktualisiert: 05. Mai 2026

Preisträger für 2026

Am heutigen Tag des Lokaljournalismus gibt die Jury der Alexanderstiftung die Gewinner des Alexanderpreises 2026 bekannt. Aus 23 Bewerbungen und Vorschlägen, die im Kalenderjahr 2025 erschienen sind, hat sich die Jury für die folgenden Preisträgerinnen und Preisträger entschieden:

Der Alexanderpreis 2026 wird Heidi Niemann, Michael Brakemeier und Tammo Kohlwes verliehen. Die Reihenfolge der Auszeichnungen wird im Rahmen der Preisverleihung am Samstag, den 29. August, bekanntgegeben.

Heidi Niemann wird für ihren Beitrag „Hungrige Studenten in zerlumpter Kleidung und abgerissenen Stiefeln“ aus dem Göttinger Tageblatt vom 1. September 2025 ausgezeichnet. Darin beschäftigt sie sich mit der ersten Studentengeneration der Georgia Augusta nach dem Zeiten Weltkrieg.

Michael Brakemeier erhält den Alexanderpreis für seinen am 14. Juni 2025 im Göttinger Tageblatt veröffentlichten Artikel „Schwere Missbrauchsvorwürfe gegen verstorbenen Pastor“. Er berichtet darin über das Evangelische Kinderheim Obernjesa, hinter dessen Fassade sich mutmaßlich schwerste Missbrauchsfälle abspielten.

Tammo Kohlwes wird für seinen am 9. Oktober 2025 im Göttinger Tageblatt erschienenen Beitrag „Es war wie ein Siegeszug“ prämiert. Anlässlich des 70. Jahrestags der Rückkehr der letzten Kriegsgefangenen aus der Sowjetunion blickt er auf das damalige Geschehenen zurück und sortiert es kritisch ein.

Die Jury bilden die Kuratoriumsmitglieder der Alexanderstiftung Detlef Johannson, Norman Lippert und Jens Wortmann sowie die ordentlichen Mitglieder der Jury Ute Andres, Sybille Bertram und Andrea Rechenberg.

„Es ist mir eine große Freude am heutigen Tag des Lokaljournalismus bekannt geben zu können, dass der Alexanderpreis 2026 an drei Redaktionsmitglieder des Göttinger Tageblatts verliehen wird,“ erklärt der neue Kuratoriumsvorsitzende Norman Lippert die Entscheidung der Jury. „Dies ist im 100. Geburtstagsjahr von Wolfgang Alexander eine besondere Auszeichnung für seine frühere Zeitung, in welcher er die bekannten ‚Göttinger Monatsblätter‘ herausgegeben hatte.“

Der Alexanderpreis wird jährlich an Journalistinnen und Journalisten vergeben, die sich in einem Beitrag mit der Geschichte Göttingens und ihrer Umgebung beschäftigen. Der Preis wurde von Wolfgang Alexander gestiftet (1926–1988), der kurz vor seinem Tod sein Vermögen in die Alexanderstiftung eingebracht hat. Wolfgang Alexander hätte in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag gefeiert.

Die Preisverleihung findet am 29. August um 11 Uhr im Apex, Burgstraße 46 in Göttingen statt.

A L E X A N D E R S T I F T U N G

zur Förderung journalistischer Arbeiten
über Göttingen und Umgebung
aus dem Gebiet der Heimat- und Geschichtsforschung

Wolfgang AlexanderWillkommen auf der Internetseite der Alexanderstiftung. Die Stiftung wurde vom Göttinger Journalisten Wolfgang Alexander testamentarisch verfügt, Alexander starb am 25. Januar 1988. Seit dem Jahr 1990 verleiht die Stiftung jährlich Preise an Journalistinnen und Journalisten und würdigt damit Arbeiten, die sich mit der "Vergangenheit der Stadt Göttingen und ihres Umfeldes" beschäftigen. Insgesamt wurden seitdem knapp 100 Preise verliehen, jeweils verbunden mit einem Geldpreis sowie einer Urkunde.

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Zuletzt aktualisiert: 05. Mai 2026

Goettingen Marktplatz webDie Alexanderstiftung vergibt jährlich den Alexanderpreis und würdigt damit journalistische Arbeiten, die sich mit der "Vergangenheit der Stadt Göttingen und ihres Umfeldes" beschäftigen. Aus den eingereichten Beiträgen ermittelt eine Jury die Preisträger, die jeweils im Frühjahr mit dem Alexanderpreis ausgezeichnet werden.

Bewerberinnen und Bewerber für die Verleihung des

A L E X A N D E R P R E I S E S

können an dem Wettbewerb teilnehmen, indem sie eine von ihnen veröffentlichte Arbeit möglichst in digitalisierter Fassung der entsprechenden Druckseite(n) bei der Stiftung einreichen. Im Anschreiben wird eine Begründung erbeten, warum diese Arbeit die Kriterien der Alexanderstiftung erfüllt und besonders geeignet ist.

Für junge und angehende Journalistinnen und Journalisten wird ein Nachwuchspreis ausgelobt. Wenn Sie unter 25 Jahre alt sind, bewerben Sie sich bitte ausdrücklich mit dem Hinweis auf "Alex Junior".

Für den Wettbewerb ab dem 1. Januar 2026 gilt:

Die Arbeiten müssen im Zeitraum vom 1. Januar 2026 bis zum 31. Dezember 2026 veröffentlicht worden sein. Die Veröffentlichung kann in Printform, im Internet oder als Hör- oder Videobeitrag (Radio, Podcast, TV) erfolgt sein. Zur Bewertung muss der Beitrag in gedruckter Form vorliegen (bei Hörbeiträgen z.B. ein Skript).

Prämiert werden Einzelbeiträge mit einer Länge von bis zu ca. 30.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen). Serien werden ebenfalls angenommen. Wegen der möglicherweise fehlenden Vergleichsmöglichkeit mit anderen Einsendungen kann unter Umständen eine Prämierung nicht erfolgen.

Mitglieder des Kuratoriums und der Jury sind außerdem vorschlagsberechtigt.

Bitte geben Sie auch Angaben zur Ihrer Person an: Anschrift, Telefonnummer und ggf. besondere bisherige Auszeichnungen.

 

Einsendeschluss:

ist der 15. Januar 2027 (Datum des Poststempels oder E-Maileingang).

Die Jury

Jurymitglieder sind zur Zeit:

Ute Andres
Sybille Bertram
Detlef Johannson
Norman Lippert
Andrea Rechenberg
Jens Wortmann

 

Bankverbindung der Alexander-Stiftung

Spenden sind willkommen

Die Alexander-Stiftung muss – wie alle Stiftungen – von ihren Erträgen leben. Das Stammkapital selber darf nicht angetastet werden, in unserem Fall ist dies das Erbe von Wolfgang Alexander. Zinserträge gehören zur typischen Etragsform von Stiftungen. Wie allgemein bekannt ist, befand sich das Zinsniveau über viele Jahre auf einem extremen Tiefstand. Deshalb ist die Ertragslage der Alexander-Stiftung angespannt.

Bürgerinnen und Bürger, aber natürlich auch Firmen und Institutionen, die sich der Arbeit der Alexander-Stiftung in besonderer Weise verbunden fühlen, sind herzlich dazu aufgerufen, die Arbeit der Alexander-Stiftung mit Spenden zu unterstützen. Die Alexander-Stiftung ist als gemeinnützige Organisation anerkannt. Für Spenden unter 200 Euro genügt als Nachweis für die Steuererklärung der Kontoauszug der eigenen Bank. Für höhere Spenden stellt die Alexander-Stiftung gerne Spendenbescheinigungen aus.

Die Bankverbindung der Alexander-Stiftung lautet:

IBAN:  DE32 2605 0001 0050 5607 54
BIC: NOLADE21GOE

Kontakt

Sie erreichen die Alexander-Stiftung hier:

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Herzberger Landstr. 6
37085 Göttingen

Tel. 0175 527 527 7
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